- VERANSTALTUNG FINDET AM 27.05.2018 STATT -

Altmühltal-Tour

Erlebnisbericht zur „ALTMÜHLTALTOUR 2018“ (aus der Sicht von „Simone‘s Adventure-Gruppe“)

 

Brav sperrten die beiden Tourguides Heinz und Simone überpünktlich den Hof auf, wärmten die Kaffeemaschine vor und drapierten die eigens angeschaffte und beschriftete (noch mal vielen Dank an Nick ;-)!) „Tourguide-Kasse“ (das WÄRE der nette Motorradhelm auf dem linken Tresen gewesen;-)!) auf dem Tresen…

Kurz danach durchbrach schon Manfreds CB1000 (leider ist das noch Willy‘s Leihmotorrad, bis er ENDLICH seine eigene bekommt) die morgendliche Stille…

So nach und nach dröppelten auch die meisten der anderen angemeldeten Motorradfahrer ein.

 

Ein kleiner Tipp für all diejenigen, für die es diesmal leider nicht zu einer Teilnahme gereicht hat: Nehmt Euch den Helmut als Beispiel, der diesmal leider die Anmeldung verpasst hat, dann war leider die Doodle-Liste schon voll – er hat sich aber in Geduld geübt, und AM VORABEND doch noch einen freigewordenen Platz ergattern können…. „Nota bene“: Auch das Pech des einen (leider Bein gebrochen – noch einmal „GUTE BESSERUNG“ von uns; und DANKE, dass Ihr Eure „Häkchen“ nach dem Beinbruch noch entfernt habt!) ist dann doch noch das „Glück des anderen“ geworden…. ;-)!

 

Polo, ein weiterer Tourguide, konnte es anfangs gar nicht glauben, dass der Crosstourer, den Heinz auf dieser Tour „ausführte“ (seine grüne „Pan“ erfreut sich allerdings weiterhin noch bester "Gesundheit" ;-)!), bei Heinz nicht dieselben „lästigen Verwirbelungen“ hervorrief, wie diese bei SEINEM Crosstourer immer entstanden…. Auch das Nachmessen brachte ihm hier keine Aufklärung…. Scheint doch so, dass man bei unterschiedlichen Baujahren in „Nippon“ immer mal wieder dazulernt ;-)!

 

Zwischenzeitlich waren auch die weiteren Tourguides dazu gestoßen, wobei Peter leider auch nach Erwerb seines neuen „Mopeds“ immer noch eine unrühmliche „Ausnahme" bildet, weil es halt doch KEINE HONDA geworden ist… aber er führte seine Gruppe auch mit seiner Triumph gut an – mir kam jedenfalls nichts Gegenteiliges zu Ohren ;-)! DANKE noch mal, dass Du relativ kurzfristig noch als „Ersatztourguide“ eingesprungen bist!

 

Nach solch Fachgesprächen und nachdem wir bereits Kühlschrank und Kaffeemaschine geplündert hatten, war es dann doch an der Zeit für die Gruppeneinteilung, und wir fuhren los.

 

Diesmal ging es (für den einen oder anderen Tourteilnehmer überraschend;-)!) zuerst einmal gen Osten, obwohl ja das Altmühltal Nord-Nordwestlich von Oberahrain liegt, denn Dieter hatte mal wieder seine „Spezialstrecken“ eingeplant (noch einmal ein großes DANKE zwecks der „kreativen Streckenführung“, mit der Du auch „Einheimische“ in‘s Nirvana führst – mir kam am Ende des Tages zu Ohren, dass jemand aus Postau so noch NIE in einen kleinen Weiler (Anaried?) bei Veitsbuch (?) gefahren war, obwohl dort seit etlichen Jahren seine Tante lebt….!).

 

So viel zum Thema: „Wo sollen wir immer hin fahren, man kennt ja IRGENDWANN schon mal ALLE Strecken im Gäu...“ ;-)!

 

Obwohl wir unglücklicherweise diesmal als „langsamste Gruppe“ (dazu dann aber noch mehr im Folgenden;-)!) HINTER den ganzen anderen Gruppen starteten, erreichten wir alle doch relativ zeitnah die erste eingeplante Tankstelle in der Nähe von Straubing (es war eine ARAL, aber bevor ich mich weit aus dem Fenster lehne, und „Pfatter“ oder so schreibe, muss leider diese sehr grobe Ortsangabe genügen;-)!).

Und DAS, obwohl uns unterwegs ein mächtiger Mähdrescher mit Überbreite deutlich am Vorankommen hinderte…. Da dieser bedenklich über die gesamte Straßenbreite schwankte, gestaltete sich das Überholen hier eher als „erste Mutprobe“… aber wir haben dieses „fahrbare Hindernis“ ALLE HEIL überstanden (kleiner „Saitenhieb“ auf Helmut, der auf DIESER Tour das „Adventure“ vermisste ;-)!).

 

Ein weiteres „Abenteuer bescherte mein Navi dem guten Klaus, der diesmal meinen zweiten Mann in der Truppe gab: Nachdem es die ersten 170 Kilometer Abzweigungen immer recht frühzeitig angemahnt hatte („in 3 Kilometern biegen sie rechts ab...“), entschloss es sich, für „kurzfristige Abenteuer“ zu sorgen: „Biegen Sie JETZT rechts ab!“ - genau in dem Moment, als die Straße neben mir auftauchte…. So rächen sich halt die Garmin-Navis, wenn man nicht mehr ganz aufmerksam fährt…. ;-)!

Gut, ICH schaffte die Kurve noch, aber Klaus hinter mir hatte wohl auch gerade von den vergangen Abenteuern geträumt, und er kam in ziemliche „Platznöte“…

Als „alt eingespieltes Team“ (Klaus war bereits auf meiner allerersten Tour dabei, und hält sich seitdem TAPFER;-)!), und auch Dank Klaus‘ ABS meisterten wir aber auch diese „Hürde“….

 

Da unsere Gruppe bekanntlich „langsam“ und somit „SPRITSPAREND“ unterwegs war, verzichteten wir vorerst auf‘s Tanken, die nächste Tankstelle wäre ja auch „schon“ dank dem, „dessen Namen ich bekanntlich nicht mehr nennen darf“ (- der entsprechende Herr fährt mit Begeisterung immer noch seine „SPRITVERNICHTENDE“ gelbe Honda;-)!) nach weiteren ca. 180km eingeplant gewesen, und alle Gruppen fuhren nun relativ dicht beieinander weiter.

 

Nachdem sich nun doch schon der eine oder andere Magen durch laut vernehmbares Knurren zu Wort meldete, waren wir nun doch froh, als wir endlich gegen kurz nach zwölf, nach einer kurzen Querung des Bayerischen bzw. Oberpfälzer Waldes der Länge nach, in Gundelshausen beim Gasthaus Kellner den ersehnten Einkehrschwung machten.

 

Da es hier die auf der Karte angepriesenen Brotzeitplatten / Wurstsalat etc. leider erst ab Nachmittag gab, erwiesen wir uns als „kreativ“, und wichen auf die ebenfalls SEHR GUTEN (und leider auch sehr reichlichen…) Schweinebraten (gab es zum Glück auch in der „kleinen Portion“, bestehend aus einer ca. 250gr. schweren Scheibe Braten und einem fast fußballgroßen Kartoffelknödel…) oder auch die „panierten Schnitzel Wiener Art“ aus, die „leider“ aus ZWEI Schnitzel im Hl-Geist-Format bestanden…. - also zwar echt lecker, aber KEINE Schon- oder Diätkost ;-)!

Immerhin bekamen wir die jeweils zweiten Schnitzel eingepackt, damit wir unterwegs nicht verhungerten;-)!

Nur WOHIN damit bei eher schlank gebauten Sportmotorrädern;-)? Da erweisen sich auch „brave“ Tourenmotorräder als die „praktischere Alternative“ mit Topcase und GROSSEM Fach unter der Sitzbank, auch wenn‘s sch### aussieht ;-)!

 

Weiter ging es dann frisch gestärkt relativ ereignisarm – sorry nochmal für alle Teilnehmer meiner „Adventure-Tour“ - aber ich kann Euch doch nicht JEDES Mal an einen Hofhund verfüttern ;-)!

 

Schön entspannt ging es durch die altmühltaler Wacholderheide an einem Flusslauf entlang (sinniger Weise war das die Altmühl;-)?). Nett waren neben der dortigen großartigen Jurakalkfelsen und den verwinkelten, EINSAMEN Sträßelchen auch die Tatsache, dass DIESE Ecke des Altmühltales noch nicht völlig überlaufen war. Von in der Thermik aufsteigenden Bussarden begleitet genossen wir den warmen Sonnenschein, und cruisten vor uns hin.

 

Die nächste größere Herausforderung für das Navi stellte sich erst in Beratzhausen heraus, wo leider wie JEDES Jahr um diese Zeit das „große Feuerwehrfest mit Festumzug“ stattfand.

Und da bereits VIER Gruppen vor uns durch quer über den Festplatz gefahren sind, wollte uns der aber immer noch sehr freundliche Feuerwehrmann, der mit der Absperrung betraut war, nicht auch noch durchlassen…

Also wieder zurück, und bei der nächsten größeren Straße dann wieder links und dann bei der nächstmöglichen T-förmigen Kreuzung rechts, DANN würden wir wieder auf unsere Strecke kommen – so wurde es mir zumindest beschrieben…. ;-)!

 

Gut, wir folgten also den Umleitungspfeilen, und fanden uns unversehens mitten in einem Wohngebiet wieder, wo wir nur noch die Möglichkeit hatten, nach rechts in eine Garage, geradeaus in einen Fußweg, oder halt nach links in eine SEHR SCHMALE Gasse mit Mauer rechts und links zu fahren… - Helmut, war das „Abenteuer genug“ für Dich ;-)?

 

 

Aufgrund einiger „Differenzen in der Vergangenheit“ „meuterte“ mein Trupp diesmal wieder, und ließ mich ganz alleine zum unten wartenden Feuerwehrler fahren und um Durchfahrt betteln.

Sie unterhielten sich derweil mit dem Garagenbesitzer, und ließen sich den Weg aus dem Chaos beschreiben – eine „Strafe für Meuterei“ sollten wir vielleicht auch noch mal einführen ;-)!

 

Ich wendete also mit „Hängen und Würgen“ in meiner „Hohlen Gasse“, wir beratschlagten kurz, und da ich ja ein „Verfechter der Demokratie“ bin, fuhren wir DIE Strecke, die die meiste Überschneidungen mit MEINER von dem Feuerwehrler erhaltenen Wegbeschreibung, der Wegbeschreibung des Garagenbesitzers, den Umleitungsschildern und den Aussagen des Navis aufwies.

 

Diese Vorgehensweise war selbstverständlich FALSCH... ;-)!

 

Nachdem dann irgendwann bei Daniela der Sprit knapp wurde (gut, nach über 250 km ohne Tanken DARF das auch bei einem neueren Motorrad mal so sein….), wir noch lt. Navi 127 km zum von Dieter eingeplanten Kaffeestopp beim „Donaugarten Kaffee“ und dann noch mal ca. 60 bis zur nächsten Tanke gehabt hätten, und eh schon im „Dunstkreis“ von Langquaid waren, wo Helmut sich wieder auskannte, entschieden wir demokratisch und einstimmig, den geplanten Kaffeestopp in einen ungeplanten Einkehrschwung in der Eisdiele in Rottenburg umzuwandeln, und vorher auch noch bei nächster Gelegenheit zu tanken…

 

Dort belegten wir dann einen netten Tisch im Schatten mit Blick auf unsere „Mopeds“ und regenerierten uns erst mal wieder.

 

Da Klaus nun noch ein Schild zum „Sautrogrennen in Niederhatzkofen“ entdeckte, erklärten wir unserem „Quotenoberbayern im Team“ erst mal, was ein Sautrog ist, und warum man mit einem solchen in Niederbayern Schlossteiche unsicher macht. Soviel zum Thema „gelebte Integration beim Motorradfahren“ ;-)!

 

Da wir eh schon in der Nähe waren, und noch gut in der Zeit lagen, fuhr ich „bitterböses Biest“ (so bezeichnen mich hin und wieder einige boshafte Leute ;-)!) erst mal nach Niederhatzkofen, und von dort über Viehausen und Pettenbach zurück nach Oberahrain (langjährige Ortskenntnis ist durch nichts zu ersetzen – außer durch Dieter‘s Streckenführung...;-)!), wo wir wider Erwarten um 17:26 Uhr die ERSTEN waren, was die „schnelle Truppe“ mit dem Tourguide Polo ECHT frustrierte, die es immerhin als zweite Gruppe wieder „heim“ zum“Streife“ schaffte – aber solche Ausfahrten sollen ja bekanntlich auch kein „Rennen“ sein (so wurde es MIR zumindest am Anfang eingebläut….)…. ;-)!

Bis um kurz nach 18 Uhr waren dann auch die übrigen Gruppen wieder wohlbehalten angekommen.

Hoffen wir, dass die nächsten Ausfahrten auch ähnlich ohne größere „Katastrophen“ ablaufen!

 

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Altmühltal-Tour 2018

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